Blog

Herzlich Willkommen!

 

„Inspiriere alle, denen du begegnest, dazu, selbst stark zu sein.“

 

Das sagte mir heute Morgen mein Teebeutel. Klingt ja irgendwie gut.

Allerdings fragte ich mich direkt, was es überhaupt bedeutet, stark zu sein.

„Du musst jetzt ganz stark sein“ als Einleitung zu einer schlechten Nachricht kam mir da in den Sinn. Stark sein?

Wie verhalte ich mich denn, wenn ich eine schlechte Nachricht bekomme, wenn ich stark bin?

„Ok, danke, das Leben geht weiter.“ Fertig? Das ist doch Bullshit!

 

Stark bin ich in solchen Momenten doch, wenn ich den Mut habe, diese miesen Scheißgefühle, die mit schlechten Nachrichten zusammenhängen, zuzulassen. Ja, fuck, das haut mich jetzt voll um, macht mich traurig, wütend, hoffnungslos… Und, ja, lieber Überbringer dieser Nachricht, das mußt auch du dann aushalten.

Es geht hier also um mentale, emotionale Stärke!

Erwischt mich das Schicksal also hart, habe ich mehrere Möglichkeiten, damit umzugehen:

Ich kann zusammenbrechen, mich in Selbstmitleid suhlen und das Leben einfach nur kacke und ungerecht finden, ich kann alles von mir wegschieben nach dem Motto „berührt mich doch gar nicht“, einfach weg damit in irgendwelche tiefen Kellerräume(fatal...es kommt da wieder raus, wenn du nicht damit rechnest und erwischt dich wieder).

Ich kann aber auch fallen, hinein fühlen, aushalten und wieder aufstehen. Durchatmen. Akzeptieren und nach vorne sehen. Vielleicht kann ich von dem ein oder anderen Rückschlag/Einschlag ja sogar noch was lernen. Du bist nicht Opfer deines eigenen Lebens. Du bist Schöpfer DEINES Lebens. DU triffst die Entscheidungen (auch, wenn du vor lauter Angst, falsch zu entscheiden, vermeintlich nicht entscheidest, ist dies eine Entscheidung).

Also nimm dein Leben in die Hand, schau nach vorne und triff mutige Entscheidungen für dich. Das Leben geschieht sowieso, dann kannst du also wenigstens die Richtung vorgeben.

 

Aber zurück zum Teebeutel...wie inspiriere ich denn nun Leute dazu, selbst stark zu sein?

In dem ich mir selbst treu bleibe, in schwierigen Situationen zu mir selbst stehe, keine Kompromisse auf Kosten meiner eigenen Wahrheit mache. Indem ich den Mut habe, meine Emotionen zu fühlen, sie zu zeigen.

Ich kann Menschen helfen, ihnen zur Seite stehen, da sein. Wenn sie das wollen.